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Otto von Hammerstein

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Otto von Hammerstein (* ca. 975; † wohl 5. Juni 1036) war 1016 Graf in der Wetterau, 1019 Graf im Engersgau, Graf im Niederlahngau, Graf von Gleiberg und Graf von Hammerstein.

Leben [Bearbeiten]

Otto war der Sohn des Grafen Heribert von der Wetterau. Er gehörte einer mächtigen fränkischen Hochadelsfamilie an, den sogenannten Konradinern. Er war zuerst treue Stütze der verwandten Ottonen und zog 1002 mit dem Herzog Otto von Kärnten nach Italien.

Der Name Hammerstein kam nach der am rechten Rheinufer, unterhalb von Neuwied gelegenen Burg Hammerstein, die dem Grafen Otto zusammen mit einer Grafschaft in der Wetterau von seinem Vater (Heribert von der Wetterau) überkommen war. Otto gehörte zu den Nachkommen Karls des Großen (ca. 1.–8. Generation) und ist Urahn des Hauses Habsburg-Lothringen.

Seine Frau Irmingard von Hammerstein geb. Gräfin von Verdun war die einzige Tochter des Grafen Gottfried von Verdun und Mathilde Billung von Sachsen (Tochter von Herzog Hermann und Schwester der Herzöge Gottfried II. und Gozelo I. von Niederlothringen) und somit ein Teil der Wigerichsdynastie.

Die Ehe von Otto und Irmingard führte zu erheblichen Komplikationen, da die beiden nach damaligem, kanonischen Recht zu nah verwandt waren. Doch Kaiser Konrad sollte sich als Glücksfall für Otto und Irmingard erweisen. Otto gehörte dem konradinischen Geschlecht an und stand somit in der Gunst Konrad II. und zum anderen lebte der Kaiser selbst in einer vergleichbaren Verwandtenehe, weshalb ein Trennungsurteil für Otto und Irmingard völlig ausgeschlossen war. Siehe Hammersteiner Ehe.

Im 11. Jahrhundert bekam Otto von Hammerstein Streit mit dem Kaiser und suchte bei den Grafen von Berg Schutz. Er soll einen frühen Zinshof der Abtei Werden östlich von Wülfrath erworben haben, die den Namen Hammerstein erhielt[1].

Quellenangaben [Bearbeiten]

  1. Gerhart Werner: Adelssitze, Burgen, Feste Häuser in Wuppertal - Haus Hammerstein, Seite 34, Wuppertal 1975
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